KW 1, 2023 🐇🐇🐇
Hallstatt und die Angst vor dem Massentourismus, Klimaproteste, Datenschutzstrafe für Facebook
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Willkommen im Mond-Jahr des Wasser-Hasen!
Hallo,
es ist 2023 und ich versuche es wieder. Ich arbeite aktuell bei PULS 24 als Nachrichtenredakteurin und versuche hier meine Arbeit zu sammeln. In meinem beruflichen Alltag ist seit Oktober vieles sehr schnelllebig. Und wenn alles schnell gehen muss, wird es auch sehr schnell wieder vergessen. Ich möchte hier eine Art Sammelsurium aufbauen für die Dinge, die ich geschrieben habe und es aber immer noch knapp und informativ halten.
Hallstatt: Angst vor den Massen, aber nicht aus China
Die Reisebeschränkungen fallen in China, das sorgt in der Tourismusdestination Hallstatt bei der Bevölkerung für Sorgen und beim Tourismus für Freude. Eine Gemeinde im Zwiespalt.
Mit dem Jahresende 2022 war die Tourismushochburg Hallstatt verstärkt in den Medien, weil der Bürgermeister des Ortes, Alexander Scheutz, in einem Interview mit dem ORF Oberösterreich aufgebracht wirkte und mehr Unterstützung vom Bund wollte.
Ich durfte dann etwas tiefer recherchieren und Hallstatt dürfte sich generell vom Tourismus überrollt fühlen. Der Chef des dortigen Tourismusverband, Christian Schirlbauer, und der Hallstätter Bürgermeister wollen beide die Gäste aus China - nur seien es generell zu viele Gäste.
Der argumentativ sehr starke Klimawissenschaftler Reinhard Steurer. Eine Einstimmung auf die Klima-Proteste in KW 2.
Steurer: Klimaproteste nerven zu Recht
Ein weißer Streifen in einer braunen Landschaft: Hat Skifahren in Österreich noch eine Zukunft? In tiefen Lagen nicht, sagt Klimapolitik-Experte Reinhard Steurer. Aber verglichen mit Ernteausfällen und Hungertoten sei das ein geringes Problem. Die Klimaaktivisten protestieren deshalb zu Recht, findet der Wissenschaftler.
Was mich diese Woche sonst noch beschäftigt hat:
Datenschutz gebrochen: Meta muss 390 Millionen Euro Strafe zahlen
Der Facebook-Mutterkonzern muss Strafe zahlen, weil sein Umgang mit Daten die europäischen Datenschutzrichtlinien missachtet. Die Beschwerde hat der Österreicher Max Schrems 2018 eingebracht, fünf Jahre später hat ihm die irische Datenschutzbehörde recht gegeben. Irland, weil Meta dort aus steuerlichen Gründen seinen Sitz hat.
In meinem Arbeitsalltag kann ich eigene Geschichten pitchen und schreiben, Interviews, die im Fernsehen laufen verschriftlichen und viele, viele APA-Meldungen bearbeiten. Das sind so die “Pillars”. Die Hallstatt-Geschichte war von mir, das Steurer-Interview aus dem P24-Fernsehen und die Meta-Geschichte eine New York Times-Meldung.
Ich versuche mich am Laufenden zu halten.
xx,
F
